Lernideen

Lernen in Offenen Gemeinschaftlichen Entwicklungsprozessen.

Untertitel: Ideen für eien Initiative für Bildung ‚von unten‘
(Wolfgang Schreiber, Detmold)

Grundlagen

Grundlage der in der Session vorgestellten Idee ist es, die Prinzipien Freier Software für den Bereich Bildung und Lernen zu nutzen. Freie Software wird in vielen Fällen in Offenen Gemeinschaftlichen Entwicklungsprozessen (OGE) erstellt. Diese Form der Collaboration ist im Bereich der Entwicklung Freier Software entstanden.

In der Session ist – abgeleitet von der Entwicklung Freier Software – aufgezeigt worden, welche Voraussetzungen für die Entstehung eines OGE notwendig sind. Es ist dargestellt worden, welche dieser Voraussetzungen im Lern- und Bildungsbereich schon gegeben sind und wodurch die fehlenden Voraussetzungen geschaffen werden können.

Für das Projekt wird der Begriff „Open Learning“ benutzt um eine Assoziationskette von Open Learning über Open Source zu Freier Software und damit zu den Prinzipien Freier Software herzustellen.

Das Wesentliche in dem Begriff des OGE sind die Bedeutungen von „offen“. Offen heißt in diesem Zusammenghang: Jeder kann mitmachen. Keiner der Teilnehmer ist zu etwas verpflichtet. Alle Ergebnisse des Entwicklunsgprozesses werden veröffentlicht und analog
den Lizenzen Freier Software zur Verfügung gestellt.

Stichworte:

 

  • Lernen außerhalb des offiziellen Bildungssystems.
  • Nivellierung des Unterschiedes zwischen Lernen und Lehren.
  • Anstoßen eines Schneeballsystems.
  • Lernen als neue Freizeitbeschäftigung.
  • Lernen für Menschen, die froh sind ihre Schulzeit hinter sich zu haben.
  • Schaffen eines neuen Zugangs zum Lernen.

 

Mottos:

  • „Lern doch was Du willst!“
  • „Drei Stunden vor der Plasytation bringen Dich vielleicht einen Level weiter! Drei Stunden am Tag lernen verändern Deine Welt.“
  • „Der Lernladen, das Fitnesstudio für Deien Birne.“

 

Weitere Informationen …

… zu den Inhalten des Projektes finden sich in folgenden Dokumenten:

 

  • PDF-Datei: Lernen in Offenen Gemeinschaftlichen Entwicklungsprozessen. Ein Pilotprojekt: Konzeption, Umsetzungsplanung und Qualitätsmanagement für einen Lernladen. (Dezember 2007)

 

  • PDF-Datei: Die wichtigsten Austauschbeziehungen einer Initiative für Bildung ‚von unten“. (November 2007)

 

  • PDF-Datei: Prinzipien Freier Software als emanzipatorische Elemente aktivierender Arbeit. (April 2006)

Alle drei PDF-Datein sind hier verlinkt.

Eine frühere (2006) Konzeption für einen Lernladen findet sich hier.

Alle diese Ideen stehen zur Zeit nur „auf dem Papier“. Es wird Mitte Mai in Detmold ein gemeinnütziger Verein gegründet werden, dessen Aufgabe es ist das Projekt, sprich die Entwicklung einer Community anzustoßen, für die Finanzierung des Projektes Mittel einzuwerben und ein Qualitätsmanagement zu entwickeln.

Die Diskussion in der Session…

… hat sich im wesentlichen an zwei Themen orientiert:

  • Obwohl sich das Projekt an jeden wendet, der Interesse hat in diesem Rahmen etwas zu lernen, sind als erste Zielgruppe Klienten Sozialer Arbeit vorgesehen, die arbeitslos sind von ALG II leben und viel Zeit haben. Vor diesem Hintergrund hat sich die Diskussion darum gedreht, wie die Zielgruppe zu motivieren ist und ob es in der Zielgruppe genügend Potential gibt um ein solches Pilotprojekt mit Leben zu füllen.
    • Ein Ergebnis hat es hier nicht gegeben. Das wird letztlich die Praxis zeigen. Allerdings gibt es in anderen Zusammenhängen Erfahrungen, die hier Mut machen.

 

  • Das zweite Thema war die Finanzierung des Projektes. Trotz der Tatsache, dass ein gewisser Charme darin liegt, dass das Projekt ohne großen ginanziellen Aufwand ins leben gerufen werden kann wird es letztlich nicht ohne Fremdmittel gehen. Hier sind unterschiedliche Möglichkeiten diskutiert worden.

 

Für Interessierte …

… besteht die Möglichkeit den Fortgang des Projektes zu verfolgen und sich aktiv zu beteiligen.

Auf der Homepage des Projektes besteht die Möglichkeit einen Newsletter zu abonnieren oder sich in eine Mailingliste einzutragen, auf der zu dem Projekt dirkutiert werden kann. Beide Mailinglisten sind hier verlinkt.

In der Session von Jean-Pol Martin zu Zukunftsprojekten ist Open Learning ebenfalls kurz vorgestellt worden und es sind mit einigen Teilnehmern dieser Session Verabredungen getroffen worden, wie Open learning unterstützt werden kann. Der Fortgang dieser Bemühungen kann hier im System verfolgt werden.