Kommunikationskompetenz

Kommunikationskompetenz

Arbeitsplattform

Arbeitstitel

 

  • Vorschlag 1: „Lern‘ Deine Stadt kennen“
  • Vorschlag 2: „Die Stadt gemeinsam entdecken/erfahren“

 

Interessierte

 

  • Jana Hochberg
  • Birgit May
  • Pat Ploth
  • Annika Warzecha

 

Organisation untereinander

  • Educamp- oder anderes Forum mit eigenem Thementhread benutzen
  • Skypesitzungen mit mehreren Teilnehmern

 

Hintergrund

Die Entwicklung neuer Web Anwendungen und technischer Geräte, wie mobilen Endgeräten, lassen sich nicht mehr wegdenken. Mit Handy und MP3-Player, sowie Websites wie Youtube oder Podcasts wachsen Kinder und Jugendliche wie selbstverständlich heran. Durch alltägliche Anwendungen und der sich ständig ausweitenden Repräsentations-, Speicher- und Interaktionsfunktionen bedarf es neuer Kommunikations- und Medienkompetenzen. Diese Entwicklung führt zu nachhaltigen Veränderungen in der Bildung, womit große Herausforderungen aber auch Chancen einhergehen. Bildung wird mit dieser Entwicklung an jedem Ort der Welt und zu jeder Zeit ermöglicht.

Speziell an Kinder und Jugendliche soll sich dieses Projekt ausrichten.

Diese Art des Lernens ist nicht als die Übertragung vom Lernen auf mobile Endgeräte oder Web-Anwendungen allein zu verstehen. Neue Medien bieten neuartige Funktionalitäten, womit sich ein Spektrum an neuen Lernszenarien eröffnet. Kinder und Jugendliche können sich selbst auf „Entdeckung“ begeben und somit „Experte“ für eine bestimmte Perspektive eines Sachverhaltes werden, die sie wiederum mit anderen Kindern und Jugendlichen kommunizieren können. (LdL) Eine solche Kommunikationsbereitschaft bedarf eines neuen Verständnisses von Erziehung und Bildung.

Ausgangssituation

In der heutigen gesellschaftlichen Umwelt ist es wichtig, dass der Mensch die Grundlagen einer Kommunikationskompetenz erwirbt. Die Kommunikationskompetenz bildet die Grundlage dafür, dass der Mensch mit anderen gemeinsam lernen und leben, sowie Verantwortung übernehmen kann. Daher beeinflusst die Kommunikationsfähigkeit die soziale Kompetenz einzelner Menschen. Werthaltungen und andere Meinungen werden dabei akzeptiert und enden in der Bereitschaft Konflikte miteinander kommunikativ und konstruktiv zu lösen.

Der Einsatz von Werkzeugen wird dabei nötig. Werkzeuge dieser Art bilden die Medien. Daher ist der Mensch heute dazu aufgefordert, vorhandene Kommunikationsmedien kompetent zu nutzen, um miteinander partizipieren zu können.

Als wichtig in diesem Zusammenhang verstehe ich, dass das Zusammenwirken verschiedenster Medien als übergreifende und spezifische Strukturen wahrgenommen werden, die sich auf den Inhalt auswirken. Da die klassischen Ausbildungssysteme (Schule/Universität) gar nicht bis wenig in dieser Hinsicht greifen und die Aufwachsenden in unserer Gesellschaft sich diese selbst beibringen müssen, plant Jana Hochberg ein Pilotprojekt, was sie selbst in Leipzig starten wird (was natürlich von anderen Städten adaptiert werden kann).

Dieses Projekt soll sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche ausrichten, da diese sich mitten im Sozialisationsprozess befinden und in diesem Alter ein Interesse für Kommunikation und Partizipation mit der Welt (nach Piaget etwa ab dem 12. Lebensjahr (Formaloperationales Stadium)) entwickelt wird.

In einzelnen, von den Kindern mitbestimmten Zielen sollen einzelne Pfade entwickelt werden. Beispielsweise könnte sich ein Kind besonders für den Zoo interessieren. Während es diesen besucht, könnte es darüber berichten, dass gerade ein Giraffenbaby auf die Welt gekommen ist. Andere Kinder können dieses Interesse aufgreifen und bei ihrem Besuch im Zoo von ihren Beobachtungen berichten (mithilfe der Benutzung eines Werkzeuges), bzw. von den Entwicklungen der kleinen Giraffe. Daher lautet das Motto: „Die Stadt gemeinsam zu entdecken“

wichtige Begriffe:

  • Kommunikationskompetenz
  • Sozialkompetenz
  • Medienkompetenz
  • Selbstwahrnehmung / Weltwahrnehmung

(Da Kommunikationskompetenz damit der Medienkompetenz übergestellt ist, müsste man das Thema wohl in Kommunikationskompetenz umbenennen?)

Was macht Kommunikationskompetenz aus?

  • Netzsensibilität
  • Offenheit (offene Schnittstellen)
  • Partizipation
  • Emergenz
  • Präsenz / Geschwindigkeit (schnelle Reaktionen)
  • permanente Impulse
  • positive / konstruktive Kritik
  • Widerholungen / Redundanzen* Freiwilligkeit
  • Ressourcenbündelung

 

Warum sollten Lernpfade entwickelt werden?

 

  • Diese Notwendigkeit besteht, weil alle Ergebnisse des Entwicklungsprozesse veröffentlich werden sollen, damit das Projekt Nachahmer und Mitstreiter finden kann.
  • Die Notwenidgkeit besteht auch, damit jeder, der die gleiche oder eine verwandte Lernidee hat, auf die Recherchen seines/seiner Vorgänger und Vorgängerinnen zurückgreifen kann.
  • Zu Beginn wird nach den Interessen der Teilnehmer gefragt. Mit ihnen zusammen können unterschiedliche Instrumente ausprobiert werden, um das eigentliche Ziel zu erreichen. Grobe Ideen sollten schon vorbereitet sein. An diesen groben Richtlinien oder Zieldefinitionen können sich die Kinder und Jugendlichen orientieren. Diese Orientierung kann wichtig sein, da die Teilnehmer ansonsten im Pool der Möglichkeiten sich nicht für etwas entscheiden können. Zu viele Möglichkeiten können das Kind bzw. den Jugendlichen überfordern. Mit erfolgreicher Anwendung eines ersten Projektes ist das Kind bzw. der Jugendliche viel eher in der Lage erfolgreich eigene Projekte zu starten.
  • Die Lernpfade können anschließend oder gleichzeitig in einem Wiki veröffentlicht werden. Sie können also überprüft, korrigiert und ergänzt werden. („Curricula“)

 

wirtschaftliche Partner

 

Pfadrotationen finden / Kooperation

  • Museum
  • Zoo
  • Grundschulen

 

Entwicklung der Lernpfade (grobe Zieldefinition)

Werkzeuge

  • Wiki einrichten

 

grobe Zieldefinition (Inhalt)

  • Stadtteil entdecken

 

„Know-how transfer“ der Erzieher

Nachhaltigkeit

  • stetige Begleitung